Apple iPad 2 vs. Samsung Galaxy Tab 10.1

Lange Zeit war das Apple iPad das einzige ernstzunehmende Tablet. Erst Samsung brachte im Herbst 2010, fast ein halbes Jahr nach dem iPad, ein erstes, ernstzunehmendes Android Tablet auf den Markt, welches aber mit seiner Bildschirmdiagonale von 7″ von vielen einfach nur als vergrößertes Smartphone wahrgenommen wurde. Im Juni brachte Samsung sein Tablet der zweiten Generation auf den Markt, das Galaxy Tab 10.1, welches auf eine Bildschirmdiagonale von 10.1″ gewachsen ist und auch sonst dem iPad 2 das Wasser reichen kann. Aber welches Tablet ist besser?

Beginnen wir bei den Maßen: 257 x 175 x 8,6 mm misst das 569 g Galaxy Tab 10.1, während das 601g wiegende Apple Tablet 241,2 x 185,7 x 8,8 mm misst – dieser Unterschied ist im wesentlichen dem unterschiedlichen Bildformat geschuldet: Während das Galaxy Tab ein 16:10 Format verbaut, steckt im iPad ein 4:3 Display. Der Unterschied in der Dicke (eher: Dünne) der Geräte ist mit bloßen Auge kaum festzustellen. Die Hardware ist auch sonst auf Augenhöhe, in beiden Tablets steckt ein Dual-Core Chip der neuesten Generation mit pfeilschneller Grafik, Displays und Touchscreens sind bei beiden Geräten sehr gut, wobei das Samsung etwas höher auflöst.

Weiter geht es beim Preis. Hier muss man sagen, dass die beiden Tablets sich einfach nicht viel tun. Das iPad 2 gibt es für knapp unter 500€, während das Galaxy Tab 10.1 für wenige Euro mehr über den Ladentisch geht. Fakt ist natürlich auch, dass das Galaxy Tab, genau wie das iPad 2 mit Vertrag günstiger zu haben sind.

Der Unterschied liegt in der Software: Hier ist das Apple Produkt einfach weiter, nicht nur in Fragen der Stabilität, sondern vor allem, was die Anzahl speziell ans Tablet angepasster Anwendungen, der sogenannten Apps angeht. Während der Unterschied zwischen den absoluten Applikationszahlen beider Software-Platformen gar nicht mehr so groß ist, ist er bei den Tablets noch überdeutlich.

Die Software des Suchgiganten, die auf dem Samsung Galaxy Tab 10.1 beim Produktstart in Version 3.1 liegt, bietet mehr Funktionen bei der Bedienung, weißt dadurch aber auch eine größere Komplexität auf. Auch gefallen die sogenannten Widgets, die aktuelle Informationen auf dem Homescreen anzeigen, sodass man etwa nicht erst den Kalender öffnen muss, um die nächsten Termine zu sehen.

Insgesamt sind beide Produkte sehr ähnlich. Wer sofort viele Applikationen ausprobieren will und iTunes liebt, welches zur Synchronisation des iPad 2 benötigt wird, sollte wohl zum Apple-Gerät greifen – aber die Androidtablets werden nicht lange hinten anstehen und sind für Menschen mit iTunes-Phobie schon jetzt besser geeignet.

Bildquelle: © goodluz – Fotolia.com

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