E3 Expo: Trends & Highlights

Wie jedes Jahr zeigt die in Los Angeles stattfindende Spielemesse E3 als wichtigstes Event der Branche, wohin die Entwicklung der Videospiele geht. Für Konsolen liegt die Steuerung mit vollem Körpereinsatz nach wie vor im Trend. Darüber hinaus präsentierten einige Hersteller die nächste Gerätegeneration.

Die Zukunft der X Box 360 wird von der als Zubehör angebotenen Bewegungssteuerung namens “Kinect” bestimmt. Nicht nur Nintendo konnte als Pionier der Spielsteuerung per Gesten Verkaufserfolge feiern, auch Microsoft findet mit Kinect reißenden Absatz. Zukünftig sollen nicht nur bisher etwas vernachlässigte Genres wie Shooter mit dem Zubehör spielbar sein, man will auch die darin enthaltene Sprachsteuerung deutlicher zum Einsatz bringen als bisher. So soll das im März 2012 erscheinende “Mass Effect 3” nicht nur reichlich Action, sondern auch eine Unterstützung des Sprach-Features bringen.
EA kündigte ebenfalls an, davon reichlich Gebrauch zu machen. Unter anderem soll im Fußball-Klassiker FIFA 2012 eine Kinect-Steuerung enthalten sein. Ansonsten gab es noch Bewährtes für die X Box 360: Erfolgreiche Spiele-Serien bekommen einen Nachfolger. Für eine Fortsetzung von Halo müssen Ego-Shooter-Fans sich allerdings noch bis Ende nächsten Jahres gedulden.

Größere Neuerungen gab es dagegen bei Nintendo: Den Spekulationen zur Nachfolge der Wii wurde ein Ende gesetzt. Die neue Konsole heißt schlicht Wii U. Auffälligstes Merkmal ist ein auf dem ersten Blick etwas unhandlicher Controller mit großem 6,2″ Touchscreen. Die Hauptaufgabe des Zusatzbildschirms ist es, dem Spieler Informationen zukommen zu lassen, die auf dem Fernseher nicht erscheinen. Nintendo möchte dem Spieler damit vor allem bei Multiplayer-Games neue Möglichkeiten eröffnen. Darüber hinaus bietet das Gerät eine Kamera und verschiedene Bewegungssensoren. Die Konsole selbst ist Full HD-fähig und wird mit einer Mehrkern-CPU von IBM ausgestattet sein. Außerdem kann für die alte Wii gekauftes Zubehör weiter verwendet werden. Über den genauen Erscheinungstermin gibt es noch keine offiziellen Angaben, Branchenexperten gehen aber vom Sommer 2012 aus.

Sony machte in diesem Jahr eher wegen des Datenklaus im Onlinespiele-Netzwerk negative Schlagzeilen. Davon war auf der E3 allerdings nichts mehr zu spüren. Genau wie bei den anderen beiden Konsolen-Größen setzt man auf Bewegungssensoren. Für die PlayStation 3 soll der unter dem Namen “Move” erhältliche Controller ähnlich der Wii in immer mehr Spiele-Neuerscheinungen Einsatz finden.

Den Fokus setzte das japanische Unternehmen bei dieser E3 aber klar auf seinen neuen Handheld. Der Nachfolger der PlayStation Portable (PSP) trägt den Namen “PlayStation Vita“. Als Besonderheit sind jeweils auf der Vor-und Rückseite des Geräts Kamera und Touchscreen angebracht. Wie sich dieser Umstand spielerisch bemerkbar macht, ist noch nicht bekannt. Mit einfacher WLAN-Konnektivität soll die PlayStation Vita für 249 Euro in die Läden kommen. Darüber hinaus gibt es eine Variante, die zum Preis von 299 Euro auch eine Verbindung zum mobilen Internet UMTS möglich macht. Erscheinen wird der Handheld noch ende dieses Jahres.

 

Bild 1 © so47-Fotolia.com

Bild 2 © hirko-Fotolia.com

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