Roberto Cavalli wagt einen düsteren Blick in die Zukunft

Er wurde in eine Künstlerfamilie hineingeboren und studierte selbst an der Kunstakademie in Florenz. Als einer der ersten brachte Roberto Cavalli Anfang der 60er Jahre Leder auf den Laufsteg, experimentierte mit Materialien und Drucken und konnte bereits früh Brigitte Bardot zu seinen Kundinnen zählen. Seitdem ist er der Liebling der Hollywood-Größen: Roberto Cavalli wird wie kaum ein anderer Designer von den Schönen und Reichen verehrt. Dazu gehören Celebrities wie Madonna, Victoria Beckham, Jennifer Lopez, Lenny Kravitz, Bono und Sting.

Das ist kein Wunder, kreiert der italienische Modezar doch edle Partymode in unvergleichlich glamourösen Looks. Zu seinen Spezialitäten gehören vor allem Animal Prints und kräftige Farben, Roben in leichtfüßig-lebensfrohen Prints, Denim und Leder. 2010 wurde im Hause Roberto Cavalli 40. Firmenjubiläum gefeiert – natürlich mit jeder Menge Pomp, Prunk und rauschenden Festen.

Die Zeit zum Feiern ist jedoch vorbei. Das zumindest suggeriert die aktuelle Herbst-/Winterkollektion von Roberto Cavalli. Denn in dieser Saison geht es deutlich düsterer zu. Tierprints sind immer noch zu erkennen, kommen jedoch deutlich seltener vor als in vorangegangenen Kollektionen. Auch mit Chiffon wird gespart, insgesamt sehen die Kreationen weniger nach Party-Outfit, sondern mehr nach erwachsen gewordenem Rock Chick aus. Schwarze Spitze, Samt und schimmernde Goldeffekte sorgen für lässige Eleganz und einen coolen Auftritt.

Zu den Highlights gehören figurbetonte Lederjacken mit spitz zulaufenden Schultern und schuppigem Pythonleder. Leicht glänzende Metallicelemente verleihen ihnen einen kühlen, unnahbaren Look. Einige Röcke präsentieren sich passend dazu in zerrissener oder zerschnittener Fetzen-Optik. Insgesamt wirkt die Kollektion rauer, stärker und selbstbewusster als sonst. Daran ändern auch die helleren Modelle und die bodenlangen Kleider mit Blütenstickereien nichts.

 

Bild © konradbak-Fotolia.com

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