Technik Trends: mobile Internetgeräte

Das Internet wird flügge – war man zu Beginn des Internets noch auf Universitäts-Rechenzentren angewiesen fand das Netz in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch Einzug auf den heimischen Desktoprechner. In den letzten Jahren eroberten dann Notebooks die Arbeitswelt, gefolgt von den noch kleineren und mobileren Netbooks. Spätestens seit Apples iPhone tragen wir unseren Internetzugang per Smartphone auch unterwegs mit uns herum, die jüngst sehr populär gewordenen Tablet-PCs erweitern dieses Erlebnis jetzt auf größere Displays. Alle mobilen Internetempfängern haben allerdings eine Gemeinsamkeit: Fernab vom heimischen WLAN benötigen sie eine Mobilfunkverbindung, bevorzugt via UMTS. Notebooks und Netbooks werden dabei per Surfstick ins Netz geschickt, Tablets und Smartphones benötigen nur einen UMTS-Vertrag und eine SIM-Karte. Dabei ist ein Surfstick im Vergleich zwar unhandlicher aber auch flexibel auf mehreren Computern einsetzbar.

Smartphones sind bei der Nutzung des Internets schon kaum mehr Trend-Technik, sie gehören beinahe schon zum alten Eisen. Ungeachtet dessen erfreuen sich die kleinen Tausensassas ungebrochener Beliebtheit, lässt es sich mit einem modernen Smartphone doch nicht nur bequem im Netz surfen. Die Geräte eignen sich auch für Spiele zwischendurch, für die Kontaktverwaltung und Terminpflege, als Notizbuch und Videoabspieler sowie MP3-Player. Per Mobilfunk lassen sich all diese Funktionen zudem bequem per Internet vernetzen, Termine mit dem heimischen PC abgleichen und Musik herunterladen.

Tablet-PCs dagegen sind die aufstrebenden Neulinge. Seit der Einführung des iPad im Jahre 2010 erfreuen sich diese Geräte großer Beliebtheit während die einst in den Verkaufscharts dominierenden Netbooks immer mehr an Bedeutung verlieren. Dabei ist ein Tablet auch nur eine Mischung aus Smartphone und Netbook. Im vergleich zu den schlauen Alleskönner-Telefonen ist der Bildschirm eines Tablets deutlich größer, das Internet lässt sich so spürbar besser bedienen. Die Tastatur eines Netbooks jedoch fehlt dem Tablet, stattdessen nutzt man eine Bildschirmtastatur, was je nach Modell unterschiedlich gut benutzbar ist. Wie auch die Smartphones verfügen viele Tablets serienmäßig über eine Mobilfunklösung per UMTS. Tablets sind dabei allerdings weniger für den Einsatz an der Bushaltestelle gedacht als eher für längere Reisen oder das bequeme Surfen auf der Wohnzimmercouch.

Notebooks und Netbooks werden nur selten mit einer UMTS-Lösung ausgeliefert. Ein zusätzlicher Surfstick ist in diesen Falle nötig, die Auswahl ist allerdings relativ groß. Glücklicherweise gibt es Internetseiten, wo sich zeigt, welcher Surfstick im Vergleich besonders gut abschneidet. Notebooks sind natürlich nicht so handlich wie ein schmales Tablet, die Mobilität ist also schon durch den Formfaktor und die Bildschirmgröße eingeschränkt. Wenn Sie mit dem Gerät allerdings arbeiten wollen oder längere Texte zu verfassen haben, freuen Sie sich über die deutlich ergonomischeren Tastaturen der Notebooks.

Bild 1 © karandaev – Fotolia.com.

Bild 2 © gunnarassmy – Fotolia.com

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