Trendiges Rockabilly Baby-Haarstyling

Rockabilly – Southerns´s Finest

Kaum eine Frisurenmode ist so mit Musik verknüpft, wie der Rockabilly Stil. Er entstand in Amerika in den 50er Jahren und hat sich, ähnlich wie Jeans und Popcorn, eine Fangemeinde erobert. Die charakteristische Haartolle und die am Schädel klebenden Seitenpartien waren Kennzeichen junger, weißer Musiker der Südstaaten, die schwarzen Rhythm ´n Blues neu interpretierten. Manchen stört es bis heute, jedoch ist das “billy” ein Hinweis auf die Herkunft von Musik und Frisur. “Hillbilly” bedeutet so viel wie “Hinterwäldler” oder “Landei”, und tatsächlich stammen Klang und Haartracht aus konservativen, ländlichen Regionen. Auch heute sind Träger einer Rockabillyfrisur, das gilt vor allem für Amerika, höchstwahrscheinlich Landbewohner mit konservativer politischer Einstellung, im extremsten Fall reaktionär.

Der bekannteste Rockabillykopf ruhte auf den Schultern von Elvis Presley, der Mitte der 50er Jahre begann, entsprechende Musik auf Schallplatte aufzunehmen. Fast sein gesamtes Musikerleben verbrachte der King des Rock´n Roll mit Haartolle und viel Gel, was erheblich zur weltweiten Popularität dieses Frisurentrends beitrug. Musiker, Schauspieler und andere Künstler setzen den Trend bis heute fort, als da wären Matt Dillon und Gwen Stefani.

Rockabilly – Frisurentrends und Neutralität

Gwen Stefani? Ist das nicht eine Frau? Stimmt. Auch Frauen tragen Rockabilly-Hair. Dazu muss man wissen, dass man für dieses Styling nicht unbedingt eine kurzen Herrenschnitt braucht. Rockabilly-Babys tragen ihr Haar gelegentlich zusammengesteckt. Der Pony ist eine akkurate Rolle, durch die man Rohrpost jagen könnte, so fixiert ist sie. Oder er wird mit Schwung auf den Oberkopf gelegt, sodass nahezu ein Visir entsteht. Wichtig ist dabei, dass die Seiten kein Volumen bekommen. Herren und Damen mit kürzeren Haaren glätten diese so zusammen, dass sich die Partien von links und rechts am Hinterkopf treffen und der Eindruck eines – pardon! – Entenhinterteils entsteht. Daher heißt das Hinterkopfstyling auf Englisch “duck´s ass”. Auf jeden Fall benötigt man für die Realisierung eines solchen Kopfkunstwerks Übung und jede Menge Fixierungsprodukte wie Gel, Wachs und Spray. Besonders gut sieht die Frisur bei schwarzen Haaren aus, weil hellem Haar das Talent zum Schimmern fehlt. Gels mit Glanzeffekt oder Glitterteilchen helfen matten Frisuren auf die Sprünge. Wer es altmodisch mag und mit Zuckerwasser frisiert, sollte sich trockenen Wetters versichern, denn das süße Fixing übersteht keinen Nieselregen.

Bild © Tomasz-Kobiela-Fotolia.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Social Widgets powered by AB-WebLog.com.