Und… Action!

Was gibt es Schöneres im Sommer, als mit ordentlich Adrenalin in den Adern durch die Berge zu radeln oder sich todesmutig mit dem Fallschirm aus ungekannten Höhen zu stürzen? Nun, vielleicht das erneute Erleben in der sicheren, heimischen Atmosphäre des Sofas. Nun ist es gar nicht so leicht, das zu filmen, was man auf der Piste wirklich sehen möchte. Mit der Hero GoPro 3 soll das nun noch leichter gehen. Aber wie schlägt sich die kompakte Kamera im Einsatz?

 

Klein, leicht und vielseitig

 

Wer noch nie von der GoPro gehört hat, dem sei nur Folgendes gesagt: Der gesamte Markt um die Actionkameras herum erlebte seinen großen Boom dank der GoPro. Mit der dritten Ausgabe der kleinen Action-Cam bringt Hersteller Hero nun eine neue Generation kleiner, portabler Kamerasysteme auf den Markt, die sich vor allem für das Filmen von Sport eignen. Ob auf dem Motorrad, dank eines Unterwassercases bis zu 60 Meter in der Tiefe oder am Lenker des Mountain Bikes – mit der GoPro gibt es ein einfaches System (mit viel Zubehör), um die sportlichsten und aufregendsten Momente festzuhalten.

Zum ersten Mal gibt es die GoPro in drei verschiedenen Ausführungen, von denen die GoPro 3 Black Edition für die meisten Nutzer die interessanteste sein dürfte.

Die Black Edition ist nämlich W-LAN-fähig und kann daher ihre Bilder an Smartphones und Tablets übertragen, die zugehörige App ist im App Store und Play Store gratis erhältlich. Allerdings überträgt die Kamera keine Live-Bilder, sondern das Bild leidet unter einem leichten, zeitlichen Versatz – für die Live-Kontrolle ist die Übertragung also nicht geeignet, sehr wohl aber, um das Bild erst einmal einzurichten. Schließlich möchte man ja wissen, wohin die Kamera an Lenker oder Helm genau zeigt.

 

Beeindruckende Bilder in kleinem Gehäuse

 

Im Kern der GoPro steht die Videofunktion und gerade hier konnte die GoPro 3 gewaltige Fortschritte machen. Selbst in Full HD kann die Kamera noch mit 50 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, es ist bei 1080p also eine Zeitlupe in halber Geschwindigkeit möglich. Selbst viele, größere Camcorder sind dazu nicht in der Lage. Gerade diese Zeitliupenfunktion ermöglicht beim Schnitt spektakuläre Bilder in verschiedenen Tempi.

Selbst in 4k kann die GoPro Black Edition filmen, allerdings dann nur noch in 12 Bildern pro Sekunde, was für ein flüssiges Filmbild zu langsam ist – Timelapse-Aufnahmen sind mit dieser Funktion jedoch problemlos in sehr hoher Auflösung (4096×2160) möglich und lassen so reichlich Raum, um Bilder nachträglich noch zu stabilisieren.

Auch ansonsten hat sich die Kamera verbessert, die Bilder sind noch schärfer geworden, es gibt weniger Verzerrungen als noch beim Vorgänger und außerdem ist die GoPro 3 nun lichtstärker als ihr direktes Vorgängermodell (wenn auch immer noch keine Kamera für schwache Lichtverhältnisse).

Alles in allem bietet die GoPro 3 vor allem in der Black Edition eine ideale Ergänzungskamera, um immer dort Bilder aufzunehmen, wo andere Kameras nur mit Problemen hin gelangen. Für spektakuläre Bilder in spektakulären Situationen ist die GoPro ein verlässlicher und stabiler Begleiter, der Sportlern in jeder Situation viel Freude bereiten wird.

 

Bild: renjith krishnan Freedigitalpfotos.net

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