Zeig mir deine Tasche und ich sag dir, wer du bist

Der heilige Aufbewahrungsort der Frau ist die (Hand-)Tasche. Statistisch gesehen verbringen Frauen 76 Tage ihres Lebens damit, in ihrem liebsten Accessoire zu kramen. Je nach Typ und Geschmack, kommen die unterschiedlichsten Modelle zum Einsatz. Für Sammlerinnen zählt vor allem die Größe. Trendige Frauen machen bei der Funktionalität eher Abstriche und präsentieren sich modisch ausgewogen mit einem eleganten Täschchen.

Selbst Männern sind coole Taschen nicht fremd – allerdings lassen sie sich nur mit größeren Exemplaren blicken. Für die Herren der Schöpfung sind Taschen weniger modisches Accessoire, als vielmehr zweckmäßige Transportmittel für Laptops, Unterlagen oder Sportklamotten. Die kleine Herrenhandtasche hat sich trotz diverser Versuche der Modedesigner bislang nicht durchgesetzt. Promis wie David Beckham bleiben die Ausnahme.

Anders bei den Frauen – von der sportlich-lässigen Lederrucksackträgerin bis hin zur hippen It-Bag-Anhängerin: Die Tasche ist und bliebt der Lieblingsbegleiter. Vor allem der Typ Frau, der stets für alle Eventualitäten des Lebens gerüstet sein möchte, braucht nur eines: Platz, Platz und nochmals Platz. Für den Schirm, das Haarspray, die Zahnbürste… Die bekannte Architektin Zaha Hadid wurde einmal gefragt, wie sie es sich in einem Hotelzimmer gemütlich machen würde. Ihre Antwort lautete: Sie würde einfach ihre Handtasche mitnehmen.

Frau Hadid dürfte entzückt sein über die riesige Auswahl an Taschen mit großzügigem Volumen, die trotzdem nicht den Charme eines Wäschesackes versprühen und schick aussehen. Mit Glatt- und Wildledermodellen etwa von Liebeskind macht Frau immer eine gute Figur und bringt garantiert alles unter. Dazu passend gibt es Täschchen für das Handy oder Smartphone und Portemonnaies.

Bei aller Begeisterung für die komplette Überlebensausrüstung, sollte die Tasche der Gesundheit zuliebe jedoch nicht völlig überdimensioniert sein. Kleine, zierliche Frauen ruinieren sich sonst mit vollgestopften XXL-Taschen schnell den Rücken. Fast alle Frauen besitzen ohnehin mehrere Taschen, so dass sich der Inhalt je nach Aktivität schon vorsortieren lässt. Übrigens gilt auch der umgekehrte Fall: Bei sehr großen Frauen wirkt das Minitäschchen irgendwie verloren. Hier Abhilfe zu schaffen, dürfte zu den einfachsten Übungen gehören.

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